Aufstellungen

Safe the Date: Nur für BPoC systemische Aufstellung in Köln 7./8./9. August 2020

An diesen Tagen bietet Souzan AlSabah eine Gruppe für BPoC an, die auch als safer Space, für Menschen, die durch Rassismus diskriminiert werden, dienen soll. Vor allem gilt das Angebot für Menschen, die von Intersektionalität betroffen sind, also neben Rassismus noch zusätzlichen Diskriminierungen ausgesetzt sind.

Auch wenn die Auswirkungen gesellschaftlicher Machtstrukturen immer wieder erschütternd sind:
Systemische Aufstellung, grade in der Gruppe, können extrem gut und unterstützend wirken. Eine Aufstellung kann zum Beispiel dabei unterstützen, die eigene Situation und Position innerhalb der Familie zu klären. Sie kann bewirken, dass wir uns solidarisieren, miteinander und mit denen, die hinter uns stehen. Oft hilft es dabei, Frieden mit der eigenen Geschichte und der eigenen Zukunft zu schließen. Es kann sich heilend auswirken auf alle Beziehungen die wir führen.

Bei Anmeldung werden Menschen mit Intersektionalitätserfahrung bevorzugt.

Die Teilnahme an der Aufstellungsgruppe kostet 90 € pro Person, die Gruppe findet freitags von 18:00-21:00 statt und samstags (und sonntags) von 10:00 -18:00, der Sonntagstermin wird nur dann durchgeführt, wenn mehr als 10 Personen an der Aufstellung teilnehmen.
Das Seminar findet ab 6 TN.

Anmeldungen mit kurzer Positionierung an: Team@AlSabah.de

 

In der Aufstellungsarbeit werden eigene innere Systeme sichtbar. Mithilfe unterschiedlicher Aufstellungsmethoden werden z.B. Familiensysteme und gesellschaftliche Machtstrukturen und deren Auswirkungen, auch über Generationen hinweg, im Außen dargestellt und verdeutlicht. Dies ist meistens bereits der erste Schritt zur Verbesserung der Situation, denn ein Annehmen und Akzeptieren der aktuellen Situation macht eine Veränderung möglich.
Wir arbeiten machtkritisch und rassismussensibel und zeigen gesellschaftliche Machtstrukturen auf, wenn diese sichtbar werden. Das Bewusstsein, dass wir in bestimmten Strukturen leben, und diese Strukturen auch über Generationen hinweg wirken, geht einher mit dem Blick auf die Umsetzbarkeit von Veränderung.
Neben dem intersektionalen Blick geht es vorrangig immer um die Entlastung aller Kinder im System. Aus neuer Perspektive betrachtet, werden Möglichkeiten sichtbar und lebbar, die vorher oft nicht möglich schienen.
Die Aufstellungsarbeit wird hier sowohl in der Einzel- und Paararbeit mithilfe innerer Bilder, Platzhaltern oder Bodenankern eingesetzt.
Besonders eindrücklich und wirksam ist Aufstellungsarbeit mithilfe der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Unser Körper verfügt über ausgesprochene Weisheit, speichert Erinnerungen und nimmt Dinge wahr, die vielleicht nie unser Bewusstsein erreichen werden. Sich wirklich hinstellen, aufstellen und den Körper in den jeweiligen, im Verlaufe des Prozesses veränderten, Positionen wahrzunehmen, wird in der Einzel- und Paararbeit und besonders im Gruppenseminar praktiziert.

Aufstellungsgruppen

Im Rahmen eines Aufstellungsworkshops wird allen Teilnehmenden die Möglichkeit und der Raum gegeben an eigenen (Lebens-)Themen zu arbeiten. Durch die systemische Aufstellungsarbeit gewinnen die Mitwirkenden einen neuen Blick auf individuelle Probleme und Lösungsmuster und entwickeln empowernde und unterstützende Strategien.
Auch durch das Stehen als Stellvertreterperson für andere können universal gültige Strukturen und Themen erkannt und verstanden werden. So profitieren alle vom Gruppenprozess und nehmen neue Impulse und Anregungen mit. Eine Aufstellung kann Monate lang nachwirken und grundsätzliche Veränderungen im Leben bewirken.
Um einen möglichst sicheren Raum während der Seminare zu schaffen und marginalisierten Perspektiven gerecht zu werden bieten wir unsere Gruppenangebote derzeit ausschließlich für Menschen, die durch Rassismus diskriminiert werden, an.