Systemische Therapie

Systemische Therapie

Termine: Systemische Aufstellung für MIRE*/BPoC in Köln

Das Fundament der systemischen Betrachtung ist die Annahme, dass alles zusammenhängt. Jeder einzelne Mensch, aber auch Beziehungen, Familien und jede Form des Miteinanders hält sich an systemische Regeln. Verhaltensweisen haben Auswirkungen, und Erfahrungen und Gelerntes können sich auch in späteren Generationen noch bemerkbar machen. Menschen gehören zusammen, und sind auch transgenerational verbunden.

Unsere Gesellschaft funktioniert nach systemischen Strukturen, in denen außerdem gesamtgesellschaftliche Machtstrukturen eine schwerwiegende Rolle spielen.
Es fällt leichter, Strukturen anzuerkennen und anzunehmen, oder etwas zu verändern, wenn man den gesellschaftlichen und/oder familiären Kontext versteht, in dem sie sich entwickelt haben. Oft stören uns wiederkehrende Mechanismen und Verhaltensmuster, die irgendwann einmal als Überlebensstrategie entwickelt wurden. Die systemische Arbeit ist körperlich und wir arbeiten viel mit inneren Bildern. So können auch Menschen abgeholt werden, die keine Lust auf langwierige und bisweilen auch langweilige psychologische Betrachtungen haben.

Die stärkste Macht in einem Menschen, sind die eigenen inneren Bilder und Überzeugungen.
Um innere Bilder zu verändern, werden die Möglichkeiten zur Heilung und Vergrößerung der eigenen Potentiale genutzt. Wir sind überzeugt von der Wirkmächtigkeit jeder einzelnen Person, und unterstützen Sie auf Ihrem persönlichen Weg. Menschen verfügen über einen viel größeren Handlungsspielraum und viel mehr Möglichkeiten als ihnen meistens bewusst ist.
An dieser Stelle betonen wir gern noch einmal, dass wir bewusst mit gesellschaftlichen Machtstrukturen innerhalb privater und persönlicher Strukturen umgehen, diese aufdecken und benennen.

Je nach Anliegen und in Absprache nutzen wir, neben der systemischen Therapie, Elemente aus Körper- und Sexualtherapie und Methoden aus Hypnotherapie, NLP und Transaktionsanalye. Systemaufstellungen bieten einen weiteren großen Teil der Arbeit, sowohl einzeln als auch in Gruppen.

MIRE* = Menschen mit Intersektionalitäts- und Rassismus Erfahrung