Privilegienbewusstsein

Privilegiert zu sein bedeutet in der Mehrheitsgesellschaft als „normal“ zu gelten, nicht in Frage gestellt zu werden und dadurch die Wahl zu haben, sich mit (bestimmten) Machtstrukturen zu beschäftigen oder eben auch nicht.
Wenn sich privilegierte Menschen mit Machtstrukturen auseinandersetzen, zum Beispiel weil sie ein tatsächliches Interesse an Gerechtigkeit haben, ist eine Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien unumgänglich.
Sich über eigene Privilegien bewusst zu werden und die Verantwortung für Gewalt – bewusst oder unbewusst ausgeübt – anzuerkennen sind erste Schritte, um verletzende Verhaltensweisen zu verändern. Hierzu zählen alltägliche Handlungen und Verhaltensmuster, die zunächst vielleicht nicht als solche erkannt werden.
Privilegierte Menschen müssen lernen die Perspektiven von marginalisierten Menschen zuhören und deren Definitionsmacht anzuerkennen. Erst danach kann über konsensuelle Entscheidungen und die Chance auf Augenhöhe gesprochen werden.

Wir bieten Einzel-, Paar-, Familien und Team-Coachings an. Unsere Hauptexpertise liegt in den Bereichen Rassismus/Sexismus.